Bis zum Wanderritt der Einsteiger sind es noch  
 
Loriot
Württemberger Warmblut Wallach

Die Entstehung und Zucht des Württembergers ist eng mit der Geschichte des heutigen Haupt- und Landgestüts in Marbach verbunden.
Das Gestüt wurde bereits 1460 von Graf Eberhard V. als Hofgestüt gegründet und von seinem Sohn Christoph übernommen.
Zum Ende des 20. Jahrhunderts kamen vermehrt andere Warmblutrassen, speziell Holsteiner, zum Einsatz, um Rahmen, Kaliber und Springvermögen des Württembergers weiter zu verbessern.
Dazu hat im Gestüt nun wieder eine Veredlungsphase eingesetzt, die besonders durch Vollblüter wie Heraldik xx geprägt ist.
Obwohl in Baden-Württemberg in den letzten Jahren sehr stark mit Hannoveraner, Holsteiner und Oldenburger Hengsten gezüchtet wurde, sieht man vielen Württembergern immer noch an, dass in der Umzuchtphase vom leichten Arbeitspferd zum modernen Reitpferd sehr viele Trakehner-Hengste im Einsatz waren. Ihnen haben die Württemberger die oft sehr edlen Köpfe zu verdanken. Außerdem wurden in Württemberg immer wieder auch Vollblutaraberhengste eingesetzt, die Härte und Adel vererbt haben.

Erwünscht ist das Erscheinungsbild eines eleganten, großlinigen und harmonischen Reitpferdes. Die Prägung durch Edelblut soll in einem trockenen und ausdrucksvollen Kopf, einem großen Auge, gutgeformter Halsung, plastischer Bemuskelung sowie korrekten, klaren Gliedmaßen zum Ausdruck kommen

Der Württemberger ist ein sensibles, sowohl für den Reit- als auch für den Fahrsport geeignetes Pferd, das für seine Ausdauer und seine gute Rittigkeit bekannt ist.